Beispiele für Ungleichbehandlung

  • Eine weibliche Kandidatin, die für die Stelle durchaus geeignet und gut qualifiziert ist, wird von der Arbeitgeberin / dem Arbeitgeber nur deshalb von der Anwerbung ausgeschlossen, dass sie kleine Kinder hat.
  • Man sucht eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter, die/der Estnisch als Muttersprache spricht.
  • Ein flexibler Dienstplan oder Schulungen werden nur jüngeren Beschäftigten ermöglicht.
  • Eine Mitarbeiterin / ein Mitarbeiter wird entlassen, nachdem der Arbeitgeberin / dem Arbeitgeber bekannt geworden ist, dass sie/er Lesbe oder Homosexueller ist.
  • Die Schule verweigert die Einstellung einer Lehrerin / eines Lehrers, die/der zu den Zeugen Jehovas gehört.
  • Das Kind der Roma wird in eine Förderschule für geistig behinderte Kinder geschickt, weil es nicht Estnisch spricht.
  • Einem dunkelhäutigen Student wird der Eintritt in den Nachtklub verweigert, weil der Wachmann, der an der Tür Dienst hat, rassistische Ansichten hat.
  • Eine hörbehinderte Mitarbeiterin / ein hörbehinderter Mitarbeiter kann nicht an einer Schulung teilnehmen, da es keine Verdolmetschung in die Gebärdensprache gibt.
  • Das Entgelt einer Mitarbeiterin / eines Mitarbeiter, die/der die Elternzeit in Anspruch genommen hat, bleibt im Vergleich zum Gehalt ihrer/seiner Kolleginnen / Kollegen, die die vergleichbare Arbeit machen, auf einem niedrigeren Niveau, denn die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber lehnt die Gehaltserhöhung mit der Behauptung ab, dass sich die Erstere / der Erstere in ihrer/seiner Stellung erneut als gute Mitarbeiterin / guter Mitarbeiter beweisen soll.